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Oper

Falstaff

Oper von Giuseppe Verdi

Frauen müssen zusammenhalten

Für Sir John Falstaff ist das Leben ein großer Spaß: Er hat zwar ein Alkoholund ein Geldproblem, aber mithilfe seiner Diener schon so einige Leute über den Tisch gezogen. Nachdem er den verstockten Dr. Cajus ausgenommen hat, will er in der Annahme, völlig unwiderstehlich zu sein, mit Alice und Meg gleich zwei vorteilhaft verheiratete Damen um den kleinen Finger wickeln, um an das Vermögen ihrer Männer zu gelangen. Aber er macht die Rechnung ohne die fröhliche Frauengemeinschaft der Stadt Windsor, die beschließt, dem eingebildeten Ritter für seine Anmaßungen eine Lektion zu erteilen.

Mit den kunstvollsten Schimpftiraden der Operngeschichte beschließt Giuseppe Verdi 1893 sein Bühnenschaffen. Nachdem ihn über 50 Jahre lang kein Sujet mehr zur Komposition einer heiteren Oper hatte bewegen können, überzeugte ihn Arrigo Boitos scharfsinniges Libretto, sich dieser Gattung wieder zuzuwenden: Falstaff wird vom fettleibigen Säufer zum entspannten Lebenskünstler aufgewertet und hat in der berühmten Schlussfuge mit seinem Lebensmotto „Alles auf Erden ist Spaß, der Mensch ist als Narr geboren“ sogar das letzte Wort.

Stückeinführung 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer.

Begleitprogramm: Öffentliche Probe am 13. November, Opernfrühstück am 14. November