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Theater - Newsletter März 2026
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Liebes Publikum,
der März steht im Theater Pforzheim ganz im Zeichen von Aufbruch, Klang und großer Bühne. Mit einem vielfältigen Programm aus Konzert, Schauspiel, Oper und Tanz laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns in neue Welten einzutauchen und besondere Theatermomente zu erleben. Ob sinfonische Klangfülle, ein Schauspielklassiker mit ungebrochener Aktualität oder mitreißendes Musiktheater – unsere Premieren und Konzerte zeigen einmal mehr die ganze Bandbreite unseres Hauses. Leidenschaft, Tiefgang und Spielfreude prägen diesen Monat ebenso wie starke Geschichten und eindrucksvolle musikalische und tänzerische Erlebnisse.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in einen facettenreichen Theatermonat einzutauchen – voller Klang, Emotion und inspirierender Begegnungen.
Ihr Theater Pforzheim
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4. Sinfoniekonzert: KLANGMEERE
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Mit Werken von Nielsen, Sibelius und Tschaikowski | Mira Foron und die Württembergische Philharmonie Reutlingen
Sonntag, 01. März 18:00 Uhr im CongressCentrum
Carl Nielsen Helios-Ouvertüre
Jean Sibelius Violinkonzert d-Moll op. 47
Pjotr I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29
Gekrönt wird das poetisch-düstere Violinkonzert von Jean Sibelius durch einen virtuosen Danse macabre. Die Solistin des 4. Sinfoniekonzerts, Mira Foron, debütierte bereits als Vierzehnjährige in der Tonhalle Zürich mit Mendelssohns Konzert für Violine und ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie wird von der renommierten Württembergischen Philharmonie Reutlingen begleitet. Bestechend schöne Weisen und tänzerische Anmut zeichnen auch das abschließende Werk des Abends, die dritte Sinfonie von Pjotr Tschaikowski aus. Der Komponist verbindet eine Ballettsuite mit traditionellen Formen der Symphonik auf vollendete Weise. Durch eines der berühmtesten Orchesterwerke des Fin de siècle wird das Konzert eröffnet: Carl Nielsens „Helios-Ouvertüre“. In ihr schildert der Komponist Auf- und Untergang der Sonne über der Ägäis in prachtvollen Instrumentalfarben. Am Pult steht Miras Bruder Nicolò Umberto Foron, der ebenfalls mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, darunter 2021 den „Jeunesses Musicales“ in Bukarest. Er ist Dirigent des London Symphony Orchestra.
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Premiere: NORA: EIN PUPPENHAUS
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Eine radikale Neufassung von Henrik Ibsens Stück von Stef Smith Deutsch von Valerie Melichar | Deutschsprachige Erstaufführung
Freitag, 06. März um 19:30 Uhr im Großen Haus
Nora ist die perfekte Ehefrau und Mutter. Sie ist schön, sich ihrer Pflichten bewusst, ihre Welt läuft in geregelten Bahnen und Mustern. Aber als ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit sie einholt, droht Noras wohl geordnetes Familienleben in tausend Scherben zu zerbrechen. Im Laufe von drei Tagen muss sie kämpfen – oder alles verlieren. Und wer weiß? Vielleicht öffnet sich am Ende für sie sogar eine neue Tür. Bei der Uraufführung 1879 in Kopenhagen löste Henrik Ibsens Stück „Nora“ einen handfesten Skandal aus. Die schottische Autorin Stef Smith erzählt in ihrer spannenden Neufassung Noras Geschichte nicht ein, sondern gleich drei Mal: 1918 zur Zeit des Kampfes um das Frauenwahlrecht, 1968 während der gesellschaftlichen Umbrüche der „Swinging Sixties“ und in unserer Gegenwart. Und sie stellt die Frage: Wie weit sind wir bei den Themen Emanzipation und Geschlechterbeziehungen in den letzten hundert Jahren wirklich gekommen? Nach der gefeierten Inszenierung von „Girl in the Machine“ vor zwei Spielzeiten im Podium bot Stef Smith ihre 2019 in Glasgow mit großem Erfolg uraufgeführte Ibsen-Überschreibung dem Theater Pforzheim zur Deutschsprachigen Erstaufführung an.
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Termine: Mi. 18.03. (20:00 Uhr), Di. 24.03. (20:00 Uhr), Fr. 27.03. (19:30 Uhr), Do. 02.04. (20:00 Uhr), Do. 09.04. (20:00 Uhr), und weitere
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Premiere: JUNGE WILDE
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Neue Perspektiven Tanz | Uraufführungen
Mittwoch, 25. März um 20:00 Uhr im Podium
Dieser Tanzabend verspricht aktuelle Einblicke in die künstlerische Arbeit einer aufstrebenden Generation von internationalen Tanzschaffenden, die sich mit ihren neuen Choreografien am Puls der Zeit bewegen. Vier Choreograf:innen aus Israel, Japan, Kuba und Hongkong eröffnen uns ein spannendes Spektrum an choreografischen Perspektiven: Amit Abend, Yuri Hamano, Rigoberto Fernandez Saura und Kammy Lau Yin Kwan. Gemeinsam studieren sie an der renommierten Palucca Hochschule für Tanz Dresden und erhalten am Theater Pforzheim die exklusive Chance, ihre Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen des Theaters Pforzheim zu kreieren. Die vergangenen Jahre haben gezeigt: ein unvergesslicher Abend für alle Tanzliebhaber:innen und Menschen, die sich gerne für Neues begeistern.
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Termine: Do. 26.03. (20:00 Uhr), Fr. 27.03. (20:00 Uhr), Sa. 28.03. (20:00 Uhr) und weitere
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Premiere: IL BARBIERE DI SIVIGLIA
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Opera buffa von Gioachino Rossini | Libretto von Cesare Sterbini nach dem Schauspiel „La Précaution inutile ou le Barbier de Séville“ von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais In italienischer Sprache mit deutschem Übertitel
Samstag, 28. März um 19:30 Uhr im Großen Haus
Der junge Graf Almaviva hat sich in die Waise Rosina verguckt, doch diese steht unter der strengen Fuchtel des alternden Doktor Bartolo, der sie selbst heiraten will, um sein Konto zu sanieren. Mit der Hilfe Figaros, des Barbiers von Sevilla, entwickelt Almaviva einen listigen Plan, um seine Angebetete zu befreien. Rossinis Musik sprüht vor Energie und Lebensfreude. Die Ouvertüre, die Figaro-Arie „Largo al factotum“ und Rosinas hochvirtuoses „Una voce poco fa“ sind nur einige der berühmten Nummern, die diese Oper zu einer der meistgespielten weltweit machen. Urs Häberlis Inszenierung setzt auf Tempo und die humorvoll überzeichneten Charaktere des Librettos. Die Ausstattung von Esther Bätschmann spielt mit Formen des 18. Jahrhunderts und ist doch frisch und frech.
Die öffentliche Probe findet am Samstag, 21. März 2026 um 10:30 Uhr statt. » Tickets
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Termine: Fr. 10.04. (19:30 Uhr), So. 12.04. (19:00 Uhr), Mi. 15.04. (20:00 Uhr) und weitere
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TEATIME IM MÄRZ mit Anne-Kathrin Hönes
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Dienstag, 03. März um 17:00 Uhr in der Stadtbibliothek
»So mitreißend und klug und dramatisch und überraschend und temperamentvoll wie das Theater selbst in seinen guten Momenten«, nennt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Jan Küvelers Buch „Theater hassen – eine dramatische Beziehung“, aus dem Schauspielerin Anne-Kathrin Hönes zur März-Teatime liest. 2016 brachte der deutsche Journalist und Autor, der seit 2018 im Feuilleton von WELT und WELT AM SONNTAG das Theaterressort leitet, sein Buch heraus. Wir stellen fest: Wer das Theater liebt, darf das Theater hassen. Und: Damit das Theater bleiben kann, was es war, muss es sich ändern. „Theater Hassen“ ist eine unterhaltsame Streitschrift gegen und für das Theater, eine Totenrede und ein Liebesbrief – eben Ausdruck einer in jeder Hinsicht dramatischen Beziehung.
» Tickets: Abendkasse // Eintritt: 3,- Euro inkl. Heißgetränk // Einlass ab 16:30 Uhr in der Stadtbibliothek
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ÜBER GOTT, DIE WELT UND UNS ZU „JESUS CHRIST SUPERSTAR“
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Sonntag, 15. März um 16:30 Uhr im Foyer
Welches Thema ist besser geeignet für das Kooperationsprojekt des Theaters Pforzheim mit den Kirchen der Stadt als Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“? Fragen gibt es genug: Wie lässt sich die 2000-jährige Erzählung zeitgemäß vermitteln? War Maria Magdalena die Geliebte Jesu? Ist er ein Erlöser, ein Prophet oder ein Superstar der verarmten Bauern und Fischer, der in einem historischen Moment mit großen Zukunftserwartungen die weltgeschichtliche Bühne betrat?
Freuen Sie sich auf eine Diskussion mit Religionsexpert:innen und dem Dramaturgen der Produktion bei einer Tasse Kaffee.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Bildungszentrums Pforzheim, der Ökumenische Citykirche, der Evangelischen Erwachsenenbildung, des Roncalli Forums Karlsruhe und des Theaters Pforzheim
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ÖFFENTLICHE PROBE ZU „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“
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Samstag, 21. März um 10:30 Uhr
Figaro, der Barbier von Sevilla, ist seit 1775 zu einem europäischen Archetyp geworden, der in seiner kulturellen Bedeutung fast an Hamlet oder Don Juan heranreicht. So hat die Schauspiel-Trilogie von Beaumarchais über die Jahrhunderte verschiedenste Komponist:innen inspiriert. Im Theater Pforzheim feiert mit „Il barbiere di Siviglia“ in diesem Monat der erste Teil in der Vertonung von Gioachino Rossini seine Premiere. Regisseur Urs Häberli betont die inhaltlichen Querverbindungen innerhalb der Trilogie. Er und Dramaturg Carlo Mertens geben bei der Öffentlichen Probe mit dem Gesangsensemble erste Einblicke in einen der wichtigsten Stoffe der Opernliteratur.
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REPERTOIRE
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- DIE NASHÖRNER: Schauspiel von Eugène Ionesco
- AALI VOM KANALI: Schauspiel von Dita Zipfel und Finn-ole Heinrich | ab 8 Jahren
- DER OPERNBALL: Operette von Richard Heuberger
- JESUS CHRIST SUPERSTAR: Rock-Oper von Andrew Lloyd Webber | Buch von Tom O’Horgan, frei nach Auszügen der christlichen Evangelien, Songtexte von Tim Rice, Deutsche Fassung von Timothy Roller
- MOBY DICK: Ein musikalisches Abenteuer frei nach Herman Melville aus dem Niederländischen von Uwe Dethier | Musik von Guus Ponsioen | Text von Tom Sijtsma in einer Bearbeitung für das Theater Pforzheim | ab 8 Jahren Im Podium und mobil verfügbar in Turnhallen oder Aulen:
FOLGENDE PRODUKTIONEN DES JUNGEN THEATERS SIND BUCHBAR: - DANN GEHE ICH JETZT, SAGTE DIE ZEIT: Kinderstück nach dem Bilderbuch von Bettina Obrecht, ab 4 Jahren
- DER WOLFSPELZ: Kinderstück nach der Graphic Novel von Sid Sharp, ab 5 Jahren
- AALI VOM KANALI: Schauspiel von Dita Zipfel und Finn-ole Heinrich, ab 8 Jahren
- MOBY DICK: Musikalisches Abenteuer frei nach Herman Melville, ab 8 Jahren
- PAUL*: Klassenzimmerstück von Eva Rottmann, ab 13 Jahren
Informationen und Buchung hier.
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