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Theater - Newsletter Januar 2026
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Liebes Publikum, mit dem Januar beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Kapitel voller Geschichten, Emotionen und überraschender Perspektiven auf unserer Bühne. Die dunklen Winterabende laden dazu ein, innezuhalten, sich berühren zu lassen und gemeinsam Theater zu erleben – mal leise und nachdenklich, mal kraftvoll und mitreißend. Folgen Sie dem Schaf Bellwidder Rückwelzer in der Uraufführung von DER WOLFSPELZ in den Wald oder erleben Sie im Großen Haus das packende Schauspiel DIE NASHÖRNER. Darüber hinaus erwarten Sie im Januar weitere Produktionen wie CARMEN, NÄCHSTER HALT: SCHLAGER, SCHWANENSEE, DER OPERNBALL und DER ZERBROCHENE KRUG. Verpassen Sie auf keinen Fall die letzten beiden Vorstellungen von DES KAISERS NEUE KLEIDER. Ein besonderes Highlight des Monats ist zudem das 3. Sinfoniekonzert HEIMATGEFÜHLE, das ebenfalls als Uraufführung auf dem Spielplan steht. Freuen Sie sich auf einen Monat, der Raum für Neuanfänge schafft und zeigt, wie lebendig, aktuell und verbindend Theater sein kann. Wir wünschen Ihnen inspirierende Abende und einen großartigen Start ins neue Jahr! Ihr Theater Pforzheim
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Theaterprogramm im Januar
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Premiere: DER WOLFSPELZ (UA)
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Kindertheaterstück für alle ab 5 Jahren nach Sid Sharp; Deutsch von Alexandra Rak; Dramatisierung von Swantje Willems und Angelique Erhard
Donnerstag, 15. Januar um 11:00 Uhr im Podium
Das Schaf Bellwidder Rückwelzer liebt Brombeeren, und die wachsen im Wald. Dort lauern die hungrigen Wölfe. Und das ist gar nicht gut für Schafe, denn Wölfe knurren, fressen andere Tiere und heulen den Mond an – Wolf-Dinge eben. Aber Bellwidder ist schlau und schneidert sich kurzerhand einen Wolfspelz, um gefahrlos Brombeeren sammeln zu können. Mutig wie Bellwidder ist, geht er los und wird zu seinem Erstaunen in den Kreis der Wölfe aufgenommen. Doch dann beginnt der falsche Wolfspelz an vielen Stellen aufzureißen. Ist Bellwidders Leben in Gefahr oder sollte das Schaf vielleicht doch endlich Freunde finden? Die Graphic Novel ist Sid Sharps erstes Buch und wurde 2024 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Rubrik „Kinderbuch“ nominiert. Eine Geschichte über Mut, Freundschaft und wahre Begegnungen. Am 16.01. auf Anfrage im Podium oder mobil an weiteren Terminen verfügbar. » Mehr Infos
Weitere Termine: Sa 17.01., So 18.01., So 25.01.
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Premiere: DIE NASHÖRNER
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Schauspiel von Eugène Ionesco | Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel Freitag, 16. Januar um 19:30 Uhr im Großen Haus Plötzlich ist es da: das Nashorn. Mitten in der Stadt. Oder sind es gleich mehrere? Und: Wie kommt man gegen diese tierische Zerstörungswut an? Die Menschen sind verstört. Doch dann weicht das Entsetzen der Erkenntnis, dass es die Menschen selbst sind, die sich in Nashörner verwandeln. Die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben als gleichgeschaltetes Herdentier ist offensichtlich sehr groß. Einzig Bérenger und seine Daisy schaffen es, menschlich zu bleiben. Aber wie lange noch? Das 1959 uraufgeführte Stück ist das bekannteste des rumänisch-französischen Dramatikers Ionesco und hat auch längst Eingang in die schulischen Lehrpläne gefunden. Zu Recht! Zeigt es uns doch, wie schnell einzelne Meinungen zu populistischen Massenbewegungen werden können, deren scheinbarer Logik man sich nur schwer entziehen kann. Ein absurd-humorvolles Plädoyer gegen Anpassertum, Gewalt und Faschismus – und für entschieden mehr Menschlichkeit.
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Weitere Termine: Mi. 21.01., Di. 27.01., Do. 29.01., Fr. 06.02., Do. 12.02., Mi. 18.02. und mehr
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3. Sinfoniekonzert HEIMATGEFÜHLE
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Mit Werken von Ali N. Askin und Smetana | Badische Philharmonie Pforzheim
Ali N. Askin Das goldene Tor Sinfonische Geschichten aus Pforzheim (UA)
Bedřich Smetana Má vlast (Meine Heimat) Zyklus sinfonischer Dichtungen Sonntag, 18. Januar um 18:00 Uhr im CongressCentrum Mit nichts Geringerem als einer Uraufführung wird das 3. Sinfoniekonzert der Badischen Philharmonie beginnen: Der mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnete Komponist Ali N. Askin komponiert ein Portrait der Stadt Pforzheim mit ihrer malerischen Lage am Rand des Schwarzwaldes. Sein Orchesterwerk „Das goldene Tor“ ist eine Suche nach dem Klang der Goldstadt. Auch die Brüche der Stadtgeschichte wird er musikalisch darstellen. Askin arbeitete mit Frank Zappa zusammen und schuf Musiktheaterwerke für die Semperoper Dresden und die Staatsoper in Berlin. Ihm folgt eines der berühmtesten Beispiele der Programmmusik des 19. Jahrhunderts: In „Má vlast“ (Meine Heimat) schildert Bedřich Smetana nicht nur eine Geschichte, sondern fasst – wie in einem Bildband – Impressionen tschechischer Landschaften und historischer Orte in Töne. Er erweiterte damit das Konzept der Programmmusik und öffnete die Tür zu einer Entwicklung, die in die Tonstudios von Hollywood führte.
Konzerteinführung durch Generalmusikdirektor Daniel Inbal von 17:15 bis 17:40 Uhr. Gefördert durch die Werner Wild Stiftung
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TEATIME mit Max Ranft
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Dienstag, 13. Januar um 17:00 Uhr in der Stadtbibliothek Ein »Meisterwerk einer aufs Äußerste verknappten Erzählkunst« nannte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Kurzroman „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor, aus dem Schauspieler Max Ranft zur ersten Teatime im neuen Jahr lesen wird. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme, schildert das Werk die tragische Entwicklung einer Freundschaft und die Geschichte einer bitterbösen Rache. Elke Heidenreich schwärmte: »Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zu viel, keines fehlt ... Eine Sensation, perfekt und unvergesslich«.
Tickets: Abendkasse // Eintritt: 3,- Euro inkl. Heißgetränk // Einlass ab 16:30 Uhr in der Stadtbibliothek
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CHORKONZERT
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Mit Werken von Gabriel Fauré, Claude Debussy u.a.
Freitag, 23. Januar in der St. Antoniuskirche (Brötzingen) Voller Trost und Hoffnung ist Gabriel Faurés Requiem, ergänzt wird es in diesem Konzert durch seine elegische Pavane und den charmanten „Cantique de Jean Racine“. Claude Debussys „Danse sacrée et Danse profane“ für Harfe und Orchester verzaubern mit mystischer Anmut und sinnlicher Eleganz.
Karten gibt es für 5 € ausschließlich an der Abendkasse; keine Kartenzahlung möglich.
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VHS-KURS: THEATER FÜR INSIDER
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Ab 23. Februar um 19:30 Uhr jeden Montag im Theaterfoyer Wir laden ein zum spannenden Blick hinter die Kulissen, in die Köpfe hinter den Produktionen und in die Spielplanwerkstatt am Waisenhausplatz. Probenbesuche und Gespräche mit Gästen lassen Sie Theater aus einer neuen Perspektive erleben und bringen Sie ganz nah an die Künstler:innen. Neueinsteiger:innen sind herzlich willkommen.
» Anmeldung: 07231 38000 oder hier bei der Volkshochschule.
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