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Theater - Newsletter Erleben Sie die neue Konzertsaison am Theater Pforzheim – Musikgenuss pur!
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Liebes Publikum,
in der neuen Konzertsaison am Theater Pforzheim laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns auf eine musikalische Reise zu gehen, bei der wir erkunden, welche Botschaften und Gefühle die Sinfoniekonzerte für uns bereithalten.
Tauchen Sie ein in die Welt der Orchesterwerke und lassen Sie sich von der Kraft der Musik begeistern!
Wir freuen uns auf eine spannende und inspirierende Saison mit Ihnen!
Ihr Theater Pforzheim
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Konzerte Spielzeit 2025 - 2026
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1. SINFONIEKONZERT VIVALDI AUF DEM DANCEFLOOR
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Am 05. Oktober 2025 um 18:00 Uhr im CongressCentrum
Mit Werken von Vivaldi/Richter und Tschaikowski | Solistin: Alexandra Tirsu | Badische Philharmonie Pforzheim
Antonio Vivaldi / Max Richter The four seasons recomposed
Pjotr I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 4 in f-Moll, op. 36
In „Le quattro stagioni“ benutzte Antonio Vivaldi Kompositionstechniken, die der Minimal Music des 20. Jahrhunderts ähneln, beispielsweise Loops von Pattern, das heißt kurze Motive in Bass- und Begleitstimmen, die vielfach wiederholt werden und sich zu den Oberstimmen rhythmisch verschieben. Hier setzt die Bearbeitung von Max Richter an: Der Brite erweitert den harmonischen Rahmen, verändert die Rhythmen – die „Vier Jahreszeiten“ betreten den Dancefloor. Tschaikowskis 4. Sinfonie ist ein poetisches Klanggemälde, das stark von persönlichen Erlebnissen im Jahr 1877 geprägt ist: Eine missglückte Scheinehe und der Selbstmordversuch. Die Sinfonie beginnt mit einem machtvollen Fanfarenmotiv, das als „Schicksalsthema“ das gesamte Werk durchzieht. In den lyrischen Passagen zeigt Tschaikowski seine einmalige melodische Erfindungskraft. Die Violinistin Alexandra Tirsu gewann den Publikumspreis beim renommierten ARD-Musikwettbewerb 2021. Sie arbeitete u. a. mit Sol Gabetta zusammen und trat mit dem London Symphony Orchestra und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf.
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2. SINFONIEKONZERT: DER ATEM DES UNENDLICHEN
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Am 16. November 2025 um 18:00 Uhr im CongressCentrum
Mit Werken von Mozart und Bruckner | Badische Philharmonie Pforzheim
Wolfgang Amadeus Mozart Klarinettenkonzert in A-Dur, KV 622
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 3 in d-Moll, WAB 103
Beide Wiener Meisterwerke stehen jeweils für das Ende einer Epoche in der Donaumetropole und haben doch einen stark metaphysischen Charakter, der ihnen Zeitlosigkeit verleiht: Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert und Anton Bruckners dritte Sinfonie. In Mozarts Klarinettenkonzert erscheint die Leichtigkeit der Ecksätze wehmütig verschleiert. Besonders der langsame Mittelsatz, ein Adagio, berührt mit seiner schlichten Schönheit und Innerlichkeit. Bruckners 3. Sinfonie ist dagegen ein monumentales Werk voller erhabener Choralthemen und wuchtiger Klangmassen. Sie zeigt Bruckner als Klangarchitekten, der mit groß angelegten Steigerungen symphonische Kathedralen erschuf. Das Werk ist von der Harmonik Richard Wagners beeinflusst, es gibt auch entfernte Zitate aus Wagners „Walküre“ und aus „Tristan und Isolde“. Doch bleibt die Sinfonie unverkennbar ein Werk Bruckners. Wir freuen uns auf eine:n der Finalist:innen des ARD-Musikwettbewerbes 2025 als Solist:in in unserem Sinfoniekonzert. Der Wettbewerb findet vom 1. bis zum 19. September 2025 in München statt.
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BENEFIZKONZERT
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23. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Großen Haus
Zugunsten der Aktion „Menschen in Not“
Eine lange und liebgewordene Tradition am Theater Pforzheim: Beim weihnachtlichen Benefizkonzert „Stille Nacht, Heilige Nacht“ stimmen Mitglieder der Ensembles und der Badischen Philharmonie Pforzheim mit besinnlichen und zauberhaften Geschichten, Liedern und Musikstücken auf die Feiertage ein. Alles kommt einem guten Zweck zugute: Sämtliche Einnahmen gehen wie auch in den Vorjahren an die Aktion „Menschen in Not“ der „Pforzheimer Zeitung“.
Der Vorverkauf startet am 8. November 2025.
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3. SINFONIEKONZERT: HEIMATGEFÜHLE
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Am 18. Januar 2026 um 18:00 Uhr im ConcressCentrum
Mit Werken von Ali N. Askin und Smetana | Badische Philharmonie Pforzheim
Ali N. Askin Das goldene Tor (UA) Bedrich Smetana Má vlast (Meine Heimat) Sinfonische Dichtung
Ein ruhiger Strom, der die Goldene Stadt mit ihren gotischen Türmen und barocken Kuppeln majestätisch durchfließt: Besser als Bedřich Smetana kann man dieses Bild der Moldau in Prag nicht in Töne fassen. In sechs symphonischen Dichtungen schildert der tschechische Komponist unter dem Titel „Má vlast“ musikalisch Landschaften und Legenden seines Heimatlandes. Diesem patriotischen Tongemälde des 19. Jahrhunderts wird im dritten Sinfoniekonzert eine Uraufführung gegenübergestellt. Das neue Werk von Ali N. Askin ist durch die großartige Unterstützung der Werner-Wild-Stiftung möglich. „Das goldene Tor“ ist eine Suche nach dem Klang der Goldstadt. Hierbei wird der Komponist keinen Musikstil, keine Kultur der Stadtgesellschaft ausschließen. Die Vielfalt seines Schaffens tritt in der Zusammenarbeit mit Frank Zappa, in Musiktheaterwerken u. a. für die Semperoper Dresden und die Staatsoper Unter den Linden, vor allem aber in seinen Arbeiten für Film und Fernsehen zu Tage. 2008 wurde er mit dem deutschen Filmpreis (Lola) ausgezeichnet.
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4. SINFONIEKONZERT: KLANGMEERE
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Am 01. März 2026 um 18:00 Uhr im ConcressCentrum
Mit Werken von Nielsen, Sibelius und Tschaikowski | Mira Foron und die Württembergische Philharmonie Reutlingen
Carl Nielsen Helios-Ouvertüre
Jean Sibelius Violinkonzert d-Moll op. 47
Pjotr I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29
Tiefe Streicherklänge lassen die Sonne in einem großen Crescendo über dem funkelnden Meer emporsteigen, bevor ihr höchster Stand von den Blechbläsern mit strahlenden Fanfaren verkündet wird. In seiner „Helios-Ouvertüre“ schildert der Däne Carl Nielsen eindrucksvoll einen Sonnenaufgang über der Ägäis. Dieses Stück eröffnet das 4. Sinfoniekonzert, in dem wir die international renommierte Württembergische Philharmonie Reutlingen in Pforzheim begrüßen dürfen. Im Gepäck hat sie ein Konzertprogramm mit Werken von Komponisten, die unverwechselbare Melodien schufen und deren Musik zugleich starke Bilder evoziert. Bestechend schöne Weisen und tänzerische Anmut zeichnen auch die dritte Sinfonie von Peter Tschaikowski aus. Der Komponist verbindet eine Ballettsuite mit traditionellen Formen der Symphonik auf vollendete Weise. Winterliche Bilder erzeugt das Violinkonzert von Jean Sibelius. Die zarte, düstere Melancholie des ersten Satzes mündet in ein poetisches Adagio di molto, dessen melodische Schönheit sofort den Komponisten verrät. Gekrönt wird das Werk durch einen virtuosen Danse macabre. Mira Foron debütierte bereits als Vierzehnjährige 2016 in der Tonhalle Zürich mit Mendelssohns Violinkonzert und ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie spielt das Konzert auf einer Geige von Carlo Giuseppe Testore aus dem Jahr 1710.
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5. SINFONIEKONZERT: DIE GEBURT DER FILMMUSIK
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Am 19. April 2026 um 18:00 Uhr im ConcressCentrum
Mit Werken von Tschaikowski, Dukas, Rota und Williams | Badische Philharmonie Pforzheim
Pjotr I. Tschaikowski Romeo und Julia Paul Dukas Der Zauberlehrling, Orchestersuite Nino Rota Der Pate, Orchestersuite John Williams Harry Potter und der Stein der Weisen, Orchestersuite
Nino Rotas meisterhaft komponierte Suite zu „Der Pate“ entführt in die düstere Mafia-Welt New Yorks. Seiner Musik zum Filmklassiker von Francis Ford Coppola und der seines Kollegen John Williams steht in diesem Sinfoniekonzert die Programmmusik des 19. Jahrhunderts gegenüber. So sind erstaunliche Parallelen zu hören: Elemente im Soundtrack des „Paten“ ähneln der Fantasieouvertüre „Romeo und Julia“ von Pjotr I. Tschaikowski. Für die Darstellung der magischen Atmosphäre in Hogwarts ließ sich Williams vom Klangfarbenzauber des „Nussknackers“ inspirieren. Auch im Zeichentrickfilm gibt es Anleihen bei der sinfonischen Dichtung: Paul Dukas’ „Der Zauberlehrling“ ist ein orchestrales Meisterstück voller Witz und Dramatik. Walt Disney war von Dukas Komposition so angetan, dass er 1939 einen Zeichentrickfilm dazu kreierte. Während dieses Sinfoniekonzerts wird der Zeichner Ernesto Lucas Bilder zum Klang der Musik direkt vor Ort schaffen. Er arbeitete bereits mit dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim und dem Philharmonischen Orchester Kiel zusammen.
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6. SINFONIEKONZERT: ZU DEN STERNEN
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Am 07. Juni 2026 um 18:00 Uhr im ConcressCentrum
Mit Werken von Ludwig van Beethoven und Kinan Azmeh | Solist:innen: Kinan Azmeh, Dima Orsh, Stamatia Gerothanasi, Jina Choi, Felipe Rojas und Aleksandar Stefanoski, Chor des Theaters Pforzheim | Badische Philharmonie Pforzheim
Kinan Azmeh Songs for days to come Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, op. 125
Zwei Werke, die ihre Botschaft an die gesamte Menschheit richten: Kinan Azmehs „Songs for Days to Come“ ist eine musikalische Reflexion über Hoffnung und Hoffnungslosigkeit in einer polarisierten Welt. Der syrische Klarinettist und Komponist Kinan Azmeh verbindet in seinem Werk westliche Musik mit orientalischen Skalen und Improvisation. Das Herzstück sind Vertonungen von fünfzehn Gedichten. Die Sängerin Dima Orsho trat u. a. bereits in der Opéra Bastille auf. Azmehs Werke wurden u. a. in der New Yorker Carnegie Hall aufgeführt. Mit seiner Neunten sprengte Ludwig van Beethoven die Grenzen der Musik um 1820 und schuf eine sinfonische Dramaturgie, die für das gesamte 19. Jahrhundert vorbildlich wurde: Auf kontrastreichen Pfaden führt er die Hörer:innen vom düsteren, dramatischen ersten Satz über ein nachdenkliches Adagio hin zum fulminanten Jubel des Finales. Die Sinfonie weitet sich zur sinfonischen Kantate, wird zur Ansprache an die gesamte Menschheit. Zusammen formen diese Werke ein Konzert der Zukunftsvision: von der düsteren Gegenwart hin zur Verbundenheit aller Menschen.
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GLANZLICHTERGALA
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Am 25. Juli 2026 um 19:00 Uhr im Großen Haus
Festlicher Galaabend unter Beteiligung des Schauspiel-, Solistenensembles, Opernchors und der Badischen Philharmonie Pforzheim
Erleben Sie im Großen Haus die Künstler:innen des Theaters Pforzheim bei einem festlichen Galaabend unter Beteiligung fast aller Ensemblemitglieder sowie des Opernchors und der Badischen Philharmonie Pforzheim. Das glänzende Galaprogramm im Großen Haus vereint berührende, heitere und überraschende Programmbeiträge auf der Bühne. Die schönsten Melodien aus Musical und Oper umrahmen packende Schauspielausschnitte. Freuen Sie sich auf musikalische Impressionen aus Werken dieser und der kommenden Spielzeit. Vor dem Theater feiern wir mit Ihnen schon ab 18 Uhr unter freiem Himmel den Pforzheimer Sommer.
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KAMMERKONZERTE
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1. Kammerkonzert: am 02. November 2025 um 11:00 Uhr im Foyer
2. Kammerkonzert: am 06. Januar 2026 um 11:00 Uhr im Foyer
3. Kammerkonzert: am 26. April 2026 um 11:00 Uhr im Foyer
Hier begegnen Sie den Musiker:innen auf Augenhöhe: Kammerkonzerte eröffnen einen unmittelbaren Zugang zur Magie der Musik für Streichinstrumente, Gesang oder Holzbläser:innen. Subtile Dialoge zwischen den Instrumenten und ein intensives Zusammenspiel lassen die Musik vergangener Jahrhunderte lebendig werden. Dabei reicht das Repertoire vom 17. Jahrhundert bis zur Musik unserer Zeit, die Traditionen der Kammermusik weiterdenkt. Die Programme unserer Kammerkonzerte entführen Sie auch in die Metropolen anderer Länder, von Buenos Aires bis nach Sankt Petersburg. Ein Kaffee an der Theaterbar schafft vor oder nach dem Konzert den perfekten Rahmen für eine Begegnung untereinander und mit den Künstler:innen.
Gönnen Sie sich am Wochenende eine Auszeit und tauchen Sie ein in die Welt der Kammermusik. Wir freuen uns auf Sie.
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Kartenvorverkauf
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Am 13. September 2025 um 10:00 Uhr beginnt der Kartenvorverkauf für bis dahin geplante Vorstellungen der gesamten Spielzeit 2025 – 2026. Spezielle Regelungen sind bei Sonderveranstaltungen, an Feiertagen, zur Weihnachtsbenefizgala und Silvester möglich. Bitte beachten Sie die geänderten Kassenöffnungszeiten während der Spielzeitferien. Sie finden diese auf unserer Homepage.
Reguläre Öffnungszeiten unserer Theaterkasse: Am Waisenhausplatz 5 75172 Pforzheim Telefon: 07231 39 2440 E-Mail Di - Fr 10 - 19 Uhr Sa 10 - 13 Uhr
Zum Online-Ticketkauf geht es hier.
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