Zum Inhalte springen

Gier | Funny Money

Ein heftiges Verlangen nach Theater

Gier – ein eher negativ belegtes Wort. Doch wenn es sich beim Objekt der Begierde um etwas so Bedenkenloses und Schönes wie Theater handelt, ist sie auch irgendwie verständlich; vor allem in Zeiten, in denen die Türen zum Theater so lange verschlossen waren und man sich nur auf Distanz begegnen konnte. Nicht ganz verwundern einen daher Bernhard Meindls Assoziationen zur turbulent-witzigen Komödie „Funny Money“ von Ray Cooney: „,Funny Money‘: Die Gier nach Geld und vor allem die Gier, endlich wieder spielen zu können. Wir freuen uns alle, das Publikum bald wieder in unserem Stadttheater begrüßen zu können.“ Anders als bei seinem Einsatz am Aufnahmeort, bei dem der Schauspieler sinnbildlich für Geld und Publikum sein letztes Hemd hergegeben hat, verspricht er außerdem: „Bei uns fallen Sie nicht hart, sondern Sie sitzen weich!“