Inhalt

"Urmel aus dem Eis" - Pressestimmen

"Pforzheimer Zeitung"

Mittwoch, 27. November 2019

"So schön kann Märchen sein: schwungvoll und spannend, heiter und fantasievoll, ein kleines bisschen lehrreich – und natürlich mit einem Happy End. Die Begeisterung der Premierenbesucher von „Urmel aus dem Eis“ im Theater Pforzheim ist an den Gesichtern abzulesen: strahlende Kinderaugen, lächelnde Erwachsene und jede Menge Applaus, der in ein gemeinsam gesungenes Lied mündet."

"Warum sind alle so begeistert? Weil in den 90 Minuten Spieldauer keine Sekunde Langeweile aufkommt. Weil Regisseur Markus Löchner das bekannte Kinderbuch von Max Kruse aus den 1960er-Jahren in eine leicht verständliche Bühnenfassung gebracht hat. Und weil die mit witzigen Dialogen aufwartet, bei denen auch die Erwachsenen einiges zum Schmunzeln haben. Außerdem feiert der Text – ohne erhobenen Zeigefinger – Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und die Akzeptanz von Fremdem. Die Regie hält dabei eine schöne Balance zwischen aktionsreichen Szenen und leisen Tönen."

"Und da gibt es auch optisch viel zu staunen: In der geheimnisvollen Höhle mit Monsterkrabbe wabert nicht nur ein höchst ungesundes Gas, sondern auch ein fantastisches Licht. "

"Was dem Kinder-Musical zusätzlichen Schwung verleiht, ist die eingängige Musik von Matthias Freund: Da wird zu flotten Rhythmen getanzt (Choreographie: Janne Geest) und hübsch geträllert. Und die Lieder sind so eingängig, dass das Premierenpublikum zum Schluss problemlos mitsingen kann."

Sandra Pfäfflin

"Pforzheimer Kurier"

Mittwoch, 27. November 2019

"Es wird gebrabbelt, gelispelt, verhaspelt – und am Ende singen hunderte Kindern „Ende gut, alles gut“. Da hat die zum U-Boot umfunktionierte Schlummertonne längst gute Arbeit geleistet. Man könnte sagen, ein Stück von Max Kruse aufzuführen ist schon ein Garant für Erfolg. Sich aber so herzerwärmend wie Anne-Kathrin Lipps in die Haut des grünen Urzeitviechs einzufühlen ist schon eine großartige Leistung. "

"Die Premiere des Kindermusicals „Urmel aus dem Eis“ im Stadttheater Pforzheim ist ein Start mit Paukenschlag. Da schlüpft nicht nur ein die Herzen im Sturm eroberndes „Tindlein“ Urmel aus. Auch die übrigen Rollen – Professor Habakuk Tibatong (Bernhard Meindl), dem „Mupfel“-verrückten Pinguin Peng (Nicolas Martin), den einer Art riesigem Schlafsack steckenden „Öch bön so trarög“-Seele-fant (Thorsten Klein – außerdem als König Pumponell von Pumpolonien eine Doppelrolle besetzend), um nur einige zu nennen – werden mit Herzblut gefüllt. "

"Die kleinen philosophischen Kinderweisheiten ploppen immer wieder auf in einer gut ausgewogenen Darstellung, in einer Darstellung, in der jede Bewegung sitzt, jedes Bild stimmig ist und Spaß macht. Etwa, dass Ping, der auch mal eifersüchtig aufs Urmel ist und sich mit Wawa „kabbelt“, beide doch als Freunde bezeichnet und man in der Not eben auch zusammenhält."

Susanne Roth