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"Alles was Sie wollen" - Pressestimmen

"Pforzheimer Zeitung"

Montag, 11. November 2019

"Das erfolgreiche französische Autorenpaar Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière verzahnt die 2016 uraufgeführte Geschichte in einem komplexen Theater-im-Theater-Stück um Wirklichkeit und Illusion, das Regie und Darstellern viel Raum lässt, sich in einem spannenden Kammerspiel auszuleben."

"Mit einer Lüge wird eine Beziehungskrise in Gang gebracht, die das Drama real und im Stück anheizt, plötzlich Eigendynamik entwickelt, aber Raum für einen locker-leichten Überraschungsschluss lässt."

"Wie man das Leben mit französischer Lebensart meistern kann, spielt in Krumscheidts Inszenierung eine große Rolle. Das beginnt mit dem selbst gekochten Ragout, mit dem Thomas das Vertrauen von Lucie gewinnt, und es endet mit dem Schluss der als Video eingespielten und französisch gesprochenen Premiere des fertigen Bühnenstückes – mit der das Stück noch nicht endet. Fent und Fabian interpretieren stimmlich beeindruckend französische Chansons."

"Jedenfalls stimmt der Rhythmus zwischen den beiden Protagonisten. Wie sie als Kratzbürstige, Verletzliche, er als Verständnisvoller, Einfühlsamer, sich zusammenessen, -streiten, -schreiben, -spielen, umeinander kreisen, sich annähern – das ist gelungene Kammerspielkunst. Der Premierenbeifall hielt lange an."

Uta Volz

"Badische Neueste Nachrichten"

Montag, 11. November 2019

"Glück ist ein schlechter Ratgeber. Bislang hat die Dramatikerin Lucie eigenes Erleben in Kindheit und Jugend, Alkoholismus, Wahnsinn der Mutter, für ihre Stücke genutzt. Doch nun bietet ihr Leben keinen Stoff mehr für die Bühne. Es geht ihr einfach zu gut. Sie hat Erfolg, eine tolle Wohnung und einen als Serienstar Inspecteur Fargo berühmt gewordenen Schauspieler zum Mann, der schon darauf brennt, in ihrem nächsten Stück zu spielen. Über was also soll sie schreiben?"

"Eine mit Worten tänzelnde Verführung, zu deren Verstärkung Steuerberater Thomas Frikassee und Lachs in Dillsauce serviert und Lucie und Thomas zu Personen eines Stückes werden, das tatsächlich mit ihnen beiden als Hauptfiguren aufgeführt wird."

"Lars Fabian verströmt unwiderstehlichen Charme und ist ein geschmeidiger Wort-
Verführer, naiv und raffiniert, der als Thomas das Konstrukt aus Fiktion und Wirklichkeit, Alltag und Bühnensituation mit zarten Händen und lockender Sprache zu durchdringen versucht, so dass man ihm auch den originellen Schluss abnimmt."

Nikolaus Schmidt