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Brahms - Glaube Liebe Hoffnung

Ballett von Guido Markowitz

Wiederaufnahme am 26. Dezember 2021 im Großen Haus

Gastspiel am 06. Oktober, Aalen, Stadthalle.

Gastspiel am 30. November, Schwäbisch-Gmünd, Congress-Centrum Stadtgarten

Gastspiel am 18. Februar 2022, Metzingen, Stadthalle

Gastspiel am 22. Februar 2022, Biberach, Stadthalle


Kaum eine andere Symphonie als Johannes Brahms „Erste“ in C-Moll, op. 68 aus dem Jahr 1876 ermöglicht uns derzeit, nachzuspüren, wo wir und die Welt stehen. Spröder, zögerlicher, nachdenklicher, aber auch nervöser als Beethovens „9. Symphonie“, als dessen würdiger Nachfolger sie gilt, erlaubt sie, das Menschsein gerade in Zeiten des Umbruchs in den Blick zu nehmen und die Gedanken und Gefühle schweifen zu lassen. Guido Markowitz choreografierte sein neues Ballett „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ während der letzten Monate, in denen pandemiebedingt keine Vorstellungen stattfinden durften. Entsetzt, getroffen, besorgt und berührt von Ereignissen in der Welt und dem Ringen der Menschen mit sich selbst, entschied sich Markowitz, die drei universalen menschlichen Grundhaltungen des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung ins Zentrum seines neuen Werks zu stellen. Markowitz gestaltet sie als drei Figuren einer assoziationsreichen Tanzhandlung. Gemeinsam führen sie an einem Niemandsort durch ein Dickicht seelischer Erfahrungen, inneren Verstrickungen und daraus folgenden emotional angetriebenen Handlungen. Durchbrochen von elektronischen Einspielungen, die Fabian Schulz komponierte, einzelnen Versen, die die Tänzer*innen gemeinsam schriftlich entwickelten, und verwoben mit Samuel Barbers sehnsuchtsvollem Adagio aus dem Jahr 1938 als Auftakt des Abends, durchlebt das Publikum mit „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ so eine episodisch gebaute Tanzparabel, die die Bewegungs- mit der Videokunst, das Tanztheater mit Zeitgenössischem Tanz und neoklassischen Momenten vereint. Das Kostümbild stammt von Erika Landertinger. Das Raum- und Videobild entwickelte Philipp Contag-Lada. Die Visuals erstellte Mirko Ingrao.

Musik - 

Samuel Barber - Adagio for Strings 
Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 68 

Besetzung —

Der Glaube – Francisco Ladrón  Guevara de Rodríguez / Charles Antoni 
Die Liebe – Mei Chen
Die Hoffnung - Alex Ferro

Ensemble — Marta Allocco, Stella Covi, Fabienne Deesker, Elise de Heer, Mikaela Kos, Selene Martello (a.G.), Eleonora Pennacchini, Charles Antoni, Emanuele Senese, Mirko Ingrao, Willer Gonçalves Rocha, Francisco Ladrón  Guevara de Rodríguez, Tse-Wei Wu

Badische Philharmonie Pforzheim

Musikalische Leitung — Robin Davis
Choreografie und Inszenierung — Guido Markowitz
Bühnenbild und Videoinstallation — Philipp Contag-Lada
Kostüme — Erika Landertinger
Choreografische Assistenz — Damian Gmür
Dramaturgie — Alexandra Karabelas
Sounddesign — Fabian Schulz
Visuals  — Mirko Ingrao

Dauer: ca. 1h 15 Min, keine Pause