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Der Erinnerung eine Stimme geben

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Ein Brief der ehemaligen Zwangsarbeiterin Valentina M. aus der Ukraine
zum Gedenken an den 23. Februar 1945

In Pforzheim hielten sich während des Zweiten Weltkrieges ca. 3000 bis 4000 Zwangsarbeiter*innen und deportiere Kriegsgefangene aus der Ukraine, Weißrussland, Polen, Russland und Frankreich auf, die man zu Arbeiten u. a. in der Rüstungsindustrie zwang. Viele von ihnen waren jüngere Menschen, ein Großteil davon junge Frauen und Mädchen. Viele erlebten die Bombardierung Pforzheims mit.
Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Friedensinitiative Pforzheim wurden im Jahr 2000 ein Reihe dieser ehemaligen Zwangsarbeiter*innen kontaktiert, mit dem Ziel, Augenzeug*innenberichte über ihre Erlebnisse als Zwangsarbeiter*innen in Pforzheim zu sammeln. Eine der 41 Antworten, die der DGB erhielt, war der Brief der aus der Ukraine stammenden Valentina M., die als Sechzehnjährige nach Deutschland deportiert wurde und sich noch gut an ihre Zeit in Pforzheim und an den 23. Februar 1945 erinnert.

Zum Gedenken an den Tag der Bombardierung Pforzheims stellt das Theater Pforzheim einen digitalen Beitrag mit dem Text dieses Briefs online. Sprecherin ist die Pforzheimer Schauspielerin Nika Wanderer.

Das Theater Pforzheim bedankt sich beim Kulturamt Pforzheim für den Hinweis auf die Briefe und bei dem ehemaligen DGB-Vorsitzenden und Pforzheimer Stadtrat Jürgen Schroth für deren Zugänglichmachung.