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„Der Erinnerung eine Stimme geben“

Ein virtueller Beitrag des Theaters Pforzheim zum Gedenken an den 23. Februar 1945 Ein Brief der ehemaligen Zwangsarbeiterin Valentina M. aus der Ukraine zum Gedenken an den 23. Februar 1945

In Pforzheim hielten sich während des Zweiten Weltkrieges ca. 3000 bis 4000 Zwangsarbeiter*innen und deportiere Kriegsgefangene aus der Ukraine, Weißrussland, Polen, Russland und Frankreich auf, die man zu Arbeiten u. a. in der Rüstungsindustrie zwang.  Viele von ihnen erlebten die Bombardierung Pforzheims mit. Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Friedensinitiative Pforzheim wurden im Jahr 2000 ein Reihe dieser ehemaligen Zwangsarbeiter*innen kontaktiert, mit dem Ziel, Augenzeug*innenberichte über ihre Erlebnisse als Zwangsarbeiter*innen in Pforzheim zu sammeln. Eine der 41 Antworten, die der DGB erhielt, war der Brief der aus der Ukraine stammenden Valentina Matejtschuk, die nach Deutschland deportiert wurde und sich noch gut an ihre Zeit in Pforzheim und den 23. Februar 1945 erinnert.

Zum Gedenken an den Tag der Bombardierung Pforzheims stellt das Theater Pforzheim einen digitalen Beitrag mit dem Text dieses Briefs online. Sprecherin ist die Pforzheimer Schauspielerin Nika Wanderer.

Der Beitrag ist am 23.2.2021 ab 18:30 Uhr unter »Spielplan« und auf der Facebook-Seite des Theaters abrufbar.

Von: Dienstag, 23. Februar 2021