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Theater Pforzheim

Große Stimmen, große Gefühle: Musiktheater in der Spielzeit 2026/2027

 

Liebes Publikum,

die neue Spielzeit 2026/2027 am Theater Pforzheim lädt Sie ein, die faszinierende Welt des Musiktheaters neu zu entdecken. Freuen Sie sich auf bewegende Geschichten, mitreißende Musik und große Bühnenmomente, die noch lange nachklingen.
Von eindrucksvollen Opern über schwungvolle Operetten bis hin zu packenden Musicalerlebnissen erwartet Sie ein vielfältiges Programm voller Leidenschaft, Emotion und künstlerischer Höhepunkte. Lassen Sie sich von herausragenden Stimmen, unserem Orchester und der Magie des Theaters verzaubern.

Ob große Klassiker oder besondere Neuentdeckungen – das Musiktheater am Theater Pforzheim schafft Begegnungen, die berühren und begeistern.

Ihr Theater Pforzheim
 

 

Musiktheater Spielzeit 2026 - 2027

NÄCHSTER HALT: JUKEBOX (UA)

Premiere am 18. September 2026 im Podium

Musikalischer Abend mit Lilian Huynen

Es war mehr als nur ein klobiger Musikautomat, es war das Gefühl, für ein paar Minuten Teil der ganz großen weiten Welt in London und New York zu sein. Die Jukebox stand meist in einer unscheinbaren Ecke der badischen Gastwirtschaft, war aber mit ihren bunten Lichtern nicht zu übersehen, wenn sie Hits wie „Stand By Me“ von Ben E. King oder „Can’t Help Falling in Love“ spielte. Unsere Produktion „Nächster Halt: Jukebox“ entführt das Pforzheimer Publikum in eine Zeit, in der Elvis Presley die Hüften schwingen ließ, die Beatles die Welt eroberten und Frank Sinatra weltmännisch am Whisky nippte. Mit ihrer unvergleichlichen Stimme und Bühnenpräsenz wird Lilian Huynen mit Jon Geoffrey Goldsworthy den Abend über die Swinging Sixties gestalten, begleitet von einer authentischen Band um Philipp Haag.

Mittwisten erlaubt!
 

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LA BOHÈME

Eröffnungspremiere am 09. Oktober 2026 im Großen Haus

Oper von Giacomo Puccini 

In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichen Zukunftsträumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen. Umgeben von einem Kreis junger Künstler, die das Leben trotz Armut genießen, lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – genauso wie Musetta und Marcello. Doch wie der flüchtige Glanz eines Winterabends am Kamin, verblasst auch die gemeinsame Zukunft: Mimì ist unheilbar krank!

Den nostalgischen Ton des Librettos setzte Puccini in eine oft üppig schwelgerische Partitur um, mit lyrischen Duetten und Ensembles. Ihm gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen. Das Werk ist voller weltberühmter Melodien wie Rodolfos „Che gelida manina“ oder Mimìs „Mi chiamano Mimì“. Musettas Walzer sprüht vor koketter Lebensfreude. Die Kritiker sahen nach dem Erfolg von „La bohème“ in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis. „Ich kenne niemanden, der das Paris um 1830 so gut beschrieben hat wie Puccini in, „La bohème‘“, schrieb Claude Debussy.
 

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KISS ME, KATE

Premiere am 06. November 2026 im Großen Haus

Musical von Cole Porter 

Meist sind die persönlichen Beziehungen hinter dem Theatervorhang ganz anders als davor – oder etwa doch nicht? Fred Graham und seine Ex-Frau Lilli Vanessi sind in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ wieder auf der Bühne vereint: Sie spielt die kratzbürstige Kate, er den abgebrannten Studenten. Beide haben schon neue Partner, allerdings knistert es in der Garderobe immer noch gewaltig. Deshalb ist Lilli außer sich, als ihr aus Versehen die Blumen für Freds neue Freundin Lois zugesandt werden. Wütend will die Widerspenstige während der Vorstellung das Theater verlassen! Doch da sind noch zwei Gangster, die wegen einer Unterschriftenfälschung des Schauspielkollegen Bill denken, dass Fred Schulden bei ihrem Boss hätte. Fred versucht nun, die Vorstellung zu retten, indem er behauptet, die Einnahme der Abende könnten die Mafiosi mitnehmen. Mit Revolver im Anschlag wird munter weitergespielt.

Als „Stück im Stück“ verbinden Cole Porter, Samuel und Bella Spewack dramaturgisch geschickt die Komödie über eine Theatertruppe – in der die weiblichen Mitglieder alles andere als unterwürfig sind – mit einer musikalischen Adaption von Shakespeares teils derbem Klassiker. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Der Komponist vereint viele Stile – von Musik des 16. Jahrhunderts über Blues bis zum Walzer – und integriert Shakespeare-Zitate auf originelle Weise. Wenn der britische Dichter nicht weiß, wie man verführt, wer dann?

 

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A CHRISTMAS CAROL – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE (DSE)

Wiederaufnahme am 22. Dezember 2026 im Großen Haus

Musical von Alan Menken mit Songtexten von Lynn Ahrens | Buch von Lynn Ahrens und Mike Ockrent nach Charles Dickens’ „A Christmas Carol“ | Deutsch von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher | → Deutschsprachige Erstaufführung

„Bah! Humbug, dieses Fest!“ Der geizige und grausame Geldverleiher Ebenezer Scrooge hasst Weihnachten. Nicht einmal das Fest der Liebe kann bei ihm Mitgefühl für seinen Neffen oder seine Angestellten wecken. Doch da erscheint ihm ein Geist! Es ist sein verstorbener Geschäftspartner Jacob Marley. Und der kündigt Scrooge den Besuch dreier weiterer Geister an. Wenn der Geldverleiher ihrem Rat nicht folge, erwarte ihn im Jenseits das gleiche scheußliche Schicksal wie Marley. So wird der Geizhals in der Nacht vom Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht besucht, die ihm seine Fehler und ihre tragischen Folgen vor Augen führen. Schließlich kommt der alte Mann zur Vernunft; er versöhnt sich mit seinem Neffen und den Angestellten. Scrooge wird ein Weihnachtsfan!
 

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JEKYLL & HYDE

Premiere am 22. Januar 2027 im Großen Haus

Musical von Frank Wildhorn und Leslie Bricusse

Dr. Henry Jekyll hat endlich das gefunden, wonach er jahrelang forschte: Ein Serum, das das Böse im Menschen abspaltet. Niemand glaubt ihm. Nur seine Verlobte Lisa und sein Freund Gabriel John Utterson stehen an seiner Seite. Da das Krankenhaus keine Experimente an Patient:innen zulässt, führt Jekyll einen Selbstversuch durch. Das Ergebnis ist schrecklich! Jekyll wird zum bösartigen und gewalttätigen Edward Hyde. Nachdem die Wirkung des Serums nachgelassen hat, versucht der Arzt den Wahnsinn seines bösen Selbsts aufzuhalten. Doch Hyde, der ein gefährliches Spiel mit der Prostituierten Lucy begonnen hat, lässt sich nicht mehr kontrollieren.

Wildhorns Partitur verbindet Popmusik mit klassischer Opernstruktur. Die Musik reflektiert Jekylls innere Zerrissenheit. „Jekyll & Hyde“ wurde 1990 in Houston uraufgeführt und polarisierte durch seine dunkle Ästhetik und die Abkehr von den traditionell festlich-heiteren Musical-Konventionen. Gerade durch diese Neuheit etablierte sich das Werk am New Yorker Broadway und wird bis heute weltweit aufgeführt.
 

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NÄCHSTER HALT: SCHLAGER (UA)

Wiederaufnahme Februar 2027 im Podium

Ein Schlager-Abend voll musikalischer Souvenirs mit Lilian Huynen | → Uraufführung

Souvenirs, Souvenirs! Kennen Sie noch Bill Ramseys Hit aus dem Jahr 1960? Sängerin Lilian Huynen und ihr kongeniales Ensemble gehen erneut auf musikalische Spurensuche, diesmal ins Land der geliebten Gassenhauer, der schamlos-schönen Schlager und der ganz großen Gefühle.
Sicher ist: Wer unsere musikalische Produktion „Nächster Halt: Chanson“ aus der Spielzeit 2023/2024 mochte, wird diese Nachfolgeproduktion mit Lilian Huynen lieben! 
Ein musikalischer Wohlfühlabend fürs Herz – mit eingebauter Gute-Laune-Garantie! 

LE NOZZE DI FIGARO

Premiere am 19. Februar 2027 im Großen Haus

Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart 

Bei Graf Almaviva hängt der Haussegen schief: Anstatt sich um seine Frau Rosina zu kümmern, will er das Kammermädchen Susanna verführen. Deren Trauung mit seinem Bediensteten Figaro verschiebt der Graf mit den scheinheiligsten Gründen. Doch Susanna ist schlauer, als es der Graf vermutet. Dazwischen stiftet der Page Cherubino noch allerhand zusätzliche erotische Verwirrung.
Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“, 1786 in Wien uraufgeführt, gilt heute als Inbegriff der Opera buffa. Das Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert auf Beaumarchaisʼ Schauspiel „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ (1778), das wegen der Überlistung des triebgesteuerten Adels durch seine Bedienstete in Frankreich zunächst verboten war. Mozarts Vertonung hebt sich durch ihre psychologische Tiefenschärfe sowie dramaturgische und kompositorische Raffinesse deutlich von anderen Opern der Zeit ab. Das Salzburger Genie verwendet eine komplexe Ensembletechnik – besonders im berühmten Finale des zweiten Aktes, das mehrere Handlungsebenen miteinander verwebt. „Le nozze di Figaro“ zeigt Mozarts Fähigkeit, menschliche Beziehungen mit musikalischen Mitteln bis ins kleinste Detail zu erfassen – ein Schlüsselwerk der Operngeschichte.

 

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NON(N)SENS

Premiere am 16. April 2027 im Podium

Musical von Dan Goggin 

Die Fischsuppe von Schwester Marie Julia hatte es in sich: Durch ihr neues Rezept landeten 52 Mitglieder des Ordens der „Kleinen Schwestern von Hoboken“ mit dem Gesicht im Suppenteller und allzu verfrüht im Himmel. Nur die Mutter Oberin und vier weitere Nonnen entkamen der tödlichen Bouillabaisse, weil sie zufällig genau an diesem Tag beim Bingo in der Stadt waren. Nun ist guter Rat teuer, denn das Geld des Ordens reicht nur für 48 Bestattungen. Könnte da nicht eine Benefizveranstaltung helfen, in der jede Schwester ihre verborgenen Showtalente zum Glänzen bringt?

Seit der Uraufführung 1985 in New York gehört Dan Goggins freche Revue „Non(n)sens“ zu den meistgespielten „kleinen“ Klassikern des Musicalgenres – international gefeiert in mindestens 26 Sprachen, über 8.000 Inszenierungen und mit bisher mehr als 25.000 Sängerinnen und Schauspielerinnen in den Rollen der fünf schrägen Schwestern. Der Grund dafür sind schmissige Songs, Komödiantinnen mit Herz und Humor – und ein paar spitze Stiche(leien) gegen politische Korrektheit. Wie die Schwestern es singen: „The Show must go Nonn!“
 

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RUSALKA

Premiere am 23. April 2027 im Großen Haus

Lyrisches Märchen von Antonín Dvořák

Alles beginnt verheißungsvoll: Die Nixe Rusalka verliebt sich in einen Prinzen, und auch er fühlt sich zu ihr hingezogen. Doch ihr Vater, der Wassermann, warnt sie vor der wankelmütigen Menschenwelt. Im Tausch für ihre Stimme erhält Rusalka von der Hexe Ježibaba eine menschliche Gestalt. Um allerdings eine menschliche Seele zu gewinnen, muss sie der Prinz bedingungslos lieben. Verlässt er sie, trifft ¬Rusalka ein Fluch! Was als märchenhafte Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer Tragödie über das Scheitern an Grenzen und Konventionen und die unheilvolle Obsession einer unerwiderten Liebe. Zwei Welten, verkörpert in zwei Wesen, ziehen sich an, können aber nicht zusammenkommen: Sie zerstören sich gegenseitig.

Das Libretto Kvapils verbindet geschickt Märchenhaftes mit Symbolistischem, und Dvořák schuf durch die Leitmotivtechnik eine Klangwelt, die Natur, Magie und Melancholie meisterhaft vereint. Der raffiniert instrumentierte Orchesterpart fließt sanft und geheimnisvoll wie das Wasser selbst, mal zart und melancholisch, mal dramatisch und aufwühlend. Wagners expressive Harmonik verbindet Dvořák mit seiner unverwechselbaren eigenen Rhythmik und Melodik. Rusalkas „Lied an den Mond“ zählt zu den schönsten Arien der Opernliteratur.
 

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Kartenvorverkauf

Am 05. September 2026 um 10:00 Uhr beginnt der Kartenvorverkauf für bis dahin geplante Vorstellungen der gesamten Spielzeit 2026 – 2027.
Spezielle Regelungen sind bei Sonderveranstaltungen, an Feiertagen, zur Weihnachtsbenefizgala und Silvester möglich. 
Bitte beachten Sie die geänderten Kassenöffnungszeiten während der Spielzeitferien. Sie finden diese auf unserer Homepage.

Reguläre Öffnungszeiten unserer Theaterkasse:

Am Waisenhausplatz 5
75172 Pforzheim
Telefon: 07231 39 2440
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Di - Fr 10 - 19 Uhr
Sa 10 - 13 Uhr
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Theater Pforzheim
Am Waisenhausplatz 5
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