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Theater Pforzheim

Pädagogen-Newsletter 06-2017

 

Liebe Pädagoginnen, liebe Pädagogen,


Räuberzeit in Pforzheim! Das große Kooperationsprojekt, „Die Räuber“ nach Friedrich Schiller, mit jungen Pforzheimer Menschen unterschiedlicher Ethnien und Künstlern des Theaters, strebt seinem Höhepunkt entgegen. Auf der Basis von Schillers Text entsteht eine Inszenierung in starken Bildern, gebaut auf den Kern der Geschichte um Familien- und Gesellschaftsstrukturen, die in Gewalt und Zerstörung münden. Die Premiere ist am 22. Juni um 19 Uhr, um 11 Uhr gibt es eine Schulvorstellung. Lassen Sie sich das nicht entgehen!

Im heranziehenden Sommer hat das Junge Theater Hochsaison und bietet jede Menge Theater für junge Leute an, zum Beispiel auch die 1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage vom 27. bis zum 29. Juni und eine letzte Schulvorstellung von „Die Dreigroschenoper“. Mehr dazu finden Sie hier im Newsletter, auf unserer Webseite und gerne auch bei uns persönlich: Schauen Sie doch mal rein!

Ihr Team Junges Theater Pforzheim
Anja Noël, Antonia Schirmeister, Christoph Traxel und Lukas Bremicker (FSJ)

 



Inhalt des Newsletters

Premieren im Juni
Die Räuber nach Friedrich Schiller
Vorausschau Juli: Räuberfilme
1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage mit „Mongos“ „Werther“ und „Tschick“
Letzte Chance: „Die Dreigroschenoper“ als Schulvorstellung zum Sonderpreis
Vorausschau Juli: Der SpielZeit-Jugend-Club präsentiert seine Arbeit beim Theatersommerfest 
Vorstellungen im Juni und Juli


Schulvorstellung und Premiere: 22.06.2017, 11 Uhr und 19 Uhr
 



Premieren im Juni

10. Juni um 20:00 im Podium
Frau Müller muss weg
Gesellschaftskomödie von Lutz Hübner

In der Klasse von Frau Müller gibt es Probleme mit dringlichem Diskussionsbedarf. Die besorgte Elternschaft bittet die Lehrerin zum Rapport. So sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf Kinderstühlen zwischen Kastanienmännchen und Laubghirlanden, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen.
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22. Juni um 19:00 Uhr (11 Uhr: Schulvorstellung) im Großen Haus
Die Räuber
Drama nach Friedrich Schiller, Projekt „Learn, Play & Work“ mit der Alfons-Kern-Schule

Zwei Brüder werden zu Todfeinden und reißen sich selbst, ihre Familie, ihr Dorf, ihr ganzes Lebensumfeld in den Untergang. Kommunikationsfähigkeit, Anstand und Empathie verkümmern in einem sozialen Umfeld, das von Autokratie, Terror und Gewalt geprägt ist. Der Krieg deformiert die Seelen der Kinder und pflanzt sich selber fort. Schillers „Räuber“ intensiv, pur und bildgewaltig. - lassen Sie sich ergreifen!
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25. Juni um 19:00 Uhr im CCP
6. Sinfoniekonzert "Urlaub" 
Werke von Ibert, Strauss und Mendelssohn-Bartholdy
Solist Rainer Schick, Badischen Philharmonie Pforzheim, GMD Markus Huber

Gönnen Sie sich schon jetzt einen Abend Urlaubsfreude! Jacques Ibert — Symphonie marine Richard Strauss — Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur Felix Mendelssohn-Bartholdy — Sinfonie Nr. 3 a-moll „Schottische“ op. 56 
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„Die Räuber“ nach Friedrich Schiller – Kooperation mit der Alfons-Kern-Schule

Probenraum statt Klassenzimmer und Sprachunterricht mit Schiller: Bereits in der vergangenen Spielzeit kooperierte das Theater Pforzheim mit der Alfons-Kern-Schule. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit stellte jüngst die Nominierung der Vorjahresproduktion zur Teilnahme am 38. Theatertreffen der Jugend in Berlin dar. „Newcomer oder Geschichten vom flüchtigen Leben“ wurde zu einer der 20 besten Jugend-Inszenierungen Deutschlands gewählt.

20 Schüler der sog. „Flüchtlingsklassen“ der Alfons-Kern-Schule, Kinder und Jugendliche aus den SpielZeit-Clubs und professionellen Künstler des Theaters arbeiteten seit Januar intensiv an einer eigens entstandenen Fassung von Schillers „Die Räuber“. Zahlreiche weitere Kooperationspartner aus der Schule und der Stadt sind an diesem Projekt beteiligt, u.a. das Kommunalen Kino, das Haus der Jugend bis hin zu den Koch- und Bäckerklassen der Alfons-Kern-Schule, die für das Premierenbuffet zaubern werden. Um den nicht unerheblichen finanziellen Aufwand für das Gesamtprojekt stemmen zu können, haben Schülerinnen und Schüler u.a. des Hebel- und des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei Basaren und Gottesdienstkollekten Geld gesammelt und gespendet. Am 22. Juni um 19 Uhr feiert das Stück Premiere im Großen Haus. Am 22. Juni um 11 Uhr findet eine Schulvorstellung statt. Karten zu 5 € gibt es an der Theaterkasse und hier ».

Schüler der Alfons-Kern-Schule bei der Räuber-Probe




Paul Scholten, preisgekrönter Nachwuchsfilmer, zeigt seinen Film "Die Räuber - Doku"

Vorausschau Juli: „Räuberfilme“ - Filmpremierenabend


Mit dem Filmpremierenabend am 16. Juli 2017 geht ein weiteres Highlight des großen Kooperationsprojektes rund um Schillers „Die Räuber“ über die Bühne des Theaters Pforzheim. Am 22. Juni hat die Bühnenfassung des Theaters Premiere. Der 19jährigen Nachwuchsfilmer Paul Scholten, zweifacher Preisträger des Jugendfilmwettbewerbs Baden-Württemberg, begleitete mit seiner Kamera den Inszenierungsprozess von der ersten Probe bis zur Premiere. Entstanden ist ein bewegender Dokumentarfilm über einen langen, oft schwierigen Weg, der sich gelohnt hat.

„Wir sehen uns morgen“ ist ein Kurzfilm, der unter der Leitung des bildenden Künstlers Bernd Erich Gall mit Schülern und Schülerinnen der Alfons-Kern-Schule erarbeitet wurde. In Anlehnung an Schillers „Räuberthematik“ wird der Konflikt auf der Geschwister- bzw. Familienebene zur Herausforderung selbstbestimmter Lebensentwürfe.

Im Rahmen des Abends wird auch ein Zusammenschnitt des You-Tube-Projekts: „Gangster sind die Räuber von heute“ präsentiert. Gedreht wurden die Beiträge von Jugendlichen mit direkter Migrationserfahrung im Alter zwischen 8 und 21 Jahren. Projektpartner ist das „Haus der Jugend“ des Stadtjugendrings mit seinem Leiter Bart Dewijze.

Der Abend ist gleichzeitig Auftakt zu dem Projekt „Pforzheim – Die Mischung macht’s“. Das interkulturelle Filmprojekt gibt Einblicke in die sehr verschiedenen Lebensgeschichten von Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingen und Pforzheimern, die in einer Serie von Kurzfilmen mit Rahmenprogramm bis 3. September jeweils sonntags um 18:00 Uhr im Kommunalen Kino vorgestellt werden. Dieser besondere Filmpremierenabend, der in enger Zusammenarbeit des Theaters Pforzheim und der Alfons-Kern-Schule mit dem Kommunalen Kino unter der Leitung von Christine Müh, sowie der Kulturagentin des Stadt Pforzheim, Tina Züscher, realisiert werden konnte, findet seinen Abschluss in einer öffentlichen Premierenfeier im Foyer des Theaters Pforzheim. „Räuberfilme“ findet am Sonntag, dem 16. Juli um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim statt. Beim Eintritt entscheidet jeder selbst: Freikarte oder Kulturförderkarte zu 5 Euro. Die Kulturförderkarte können Sie an der Theaterkasse erwerben.



1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage

Das Junge Theater Pforzheim bringt Theatererlebnisse an die Kitas und Schulen Pforzheims und der Region


Das Junge Theater Pforzheim präsentiert seine Jugendtheaterproduktionen dieser Spielzeit und bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, diese besonderen Stücke zu sehen, die sonst nur vor geschlossenem Publikum in Schulen gespielt werden.

Am Dienstag, den 27. Juni eröffnet „Mongos“ die Theatertage. Um 18 Uhr gibt es dazu ein Gespräch mit dem Autor Sergej Gößner, Mitglied unseres Schauspielensembles. Am Mittwoch, den 28. Juni folgt „Die Leiden des jungen Werther“ und am Donnerstag, den 29. Juni „Tschick“. Die Vorstellungen finden jeweils um 19.00 Uhr statt. Zugleich erwarten Sie an jedem Abend Informationen zu unserem vielfältigen mobilen Angebot für Schüler und Schülerinnen im Schuljahr 2017/18 und ein Nachgespräch mit den Schauspielern und den Regisseuren.

Die Vorstellungen werden so gespielt, wie sie in den Schulen Pforzheims und des Umlandes unterwegs sind und noch bis Ende Juli zu individuellen Terminen beim Jungen Theater gebucht werden können – in einer für Klassenzimmer oder Aula angepassten Inszenierung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, unsere Jugendtheaterproduktionen kennen zu lernen. Zahlreiche Vorstellungen an den Schulen Pforzheims und des Umlandes haben gezeigt: „Tschick“, „Mongos“ und „Werther“ sprechen alle Altersklassen an, reißen mit und garantieren Ihnen einen spannenden Theaterabend im Podium.

Karten gibt es für Schüler zu 7 Euro, für Erwachsene 10 Euro, beim Besuch von zwei Vorstellungen kostet die zweite Karte nur die Hälfte (Zweierkombiticket: 10,50 Euro/ 15 Euro).



Letzte Chance: „Die Dreigroschenoper“ als Schulvorstellung zum Sonderpreis

Anlässlich der Nominierung zum Baden-Württembergischen Theatertreffen in Ulm spielt das Theater Pforzheim am 30. Juni um 11 Uhr noch ein letztes Mal auf der Großen Bühne Bertolt Brechts "Die Dreigroschenoper". Als besonderen Anreiz gibt es die Schulvorstellung zum Sonder-Einheitspreis von 5 Euro auf allen Plätzen. Bei der „Dreigroschenoper“ spielen nicht nur professionelle Schauspieler des Theaters, sondern auch Jugendliche aus Pforzheim und der Umgebung mit. So erleben Ihre Schülerinnen und Schüler hautnah, wie es auch für junge Menschen bei uns möglich ist, bei großen Produktionen unseres Theaters zu partizipieren.

Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ bietet Pädagogen und Schülern vielfältige Ansatzpunkte, um über das gesellschaftliche Zusammenleben, Werte und Normen unserer Gesellschaft zu sprechen. Darüber hinaus gibt es pädagogisches Material zur Vorbereitung im Unterricht in unserer Materialmappe, die hier » zum Download bereitsteht. Karten zum Sonderpreis von 5 Euro gibt es an der Theaterkasse und online ».

Das Dreigroschenoper - Ensemble



Vorausschau Juli: Der SpielZeit-Jugend-Club präsentiert seine Arbeit beim Theatersommerfest

Seit dem Herbst 2016 sind unsere SpielZeit-Clubs wieder am Start. Ob bei den „Großen“ im Club ab 13 oder bei den „Kleinen“ ab 6 Jahren: es wurde improvisiert, geprobt und fleißig geübt. Unter der Leitung von Antonia Schirmeister, Theaterpädagogin und Schauspielerin und Christoph Traxel, Musiktheaterpädagoge, wurde manchmal sehr ernsthaft, aber immer mit Spaß zusammen Theater gemacht. Höhepunkt des Theaterspielclub-Jahres ist nun die Präsentation, die im Rahmen des Theatersommerfestes „Glanzlichter“ am 15. Juli um 18 Uhr im Podium gezeigt wird.

„Hexenjagd“ - Spielclub ab 13 Jahre Der Teufel geht um. Oder doch nicht? Wuchernde Gerüchte, die Verfolgungshysterien anheizen und eine Gruppe junger Frauen, die sich in einem Netz aus Anschuldigungen, Lügen, Macht und Sehnsüchten verstricken. Eine Spielzeit lang haben wir uns mit Arthur Millers beklemmender und erschreckend aktueller „Hexenjagd“ auseinander gesetzt und mit der Frage, wie aus Ängsten ein Klima von Terror entstehen kann, das in kürzester Zeit den Rechtsstaat aushebelt.

Neue Anmeldungen für die Spielclubs sind wieder ab September 2017 möglich.

Der SpielZeit-Club des Theaters Pforzheim



Vorstellungen im Juni

... finden Sie hier » in aller Übersichtlichkeit auf unserem neuen Juni-Leporello! Preisinformationen und Karten gibt es an der Theaterkasse, Tel.: 07231 / 39-2440. 

Für die Buchung der mobilen Stücke, Workshops, Vorbereitungen und weitere Informationen: Kommen Sie gerne auf uns zu!

Besuchen Sie doch mal wieder unsere Homepage oder unseren Blog! 

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Theaterkasse: 

Tel.: 07231 39-2440

ticket@stadt-pforzheim.de

Di. bis Fr. 10-19 Uhr,
Sa. 10-13 Uhr

 
 
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