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Peter Donath

Peter Donath wuchs in Dresden auf. Nach seiner Facharbeiterausbildung zum Offsetdrucker und seiner Tätigkeit als Bühnentechniker studierte er an der Theaterhochschule ‚Hans Otto‘ in Leipzig und schloss das Studium am Schauspielstudio des Staatsschauspiels Dresden mit Diplom ab.
Sein erstes Engagement führte ihn ans Schauspiel Bonn. Weitere Festengagements folgten, u. a. am Staatstheater Cottbus, Volkstheater Bautzen sowie an den Theatern in Aachen, Potsdam und Magdeburg. Viele Jahre war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble. Er arbeitete mit so bedeutenden Regisseuren wie Christoph Schroth, Alexander Lang, Peter Zadek, Claus Peymann und Robert Wilson. Zu seinen wichtigsten Theaterrollen gehören Fritz Haarmann in „Der Totmacher“ nach dem gleichnamigen Film von Romuald Karmakar und Michael Farin, Marquis von Posa in Schillers „Don Karlos“, Bärenjosef in „Geierwally“ von Wilhelmine von Hillern, Weisskopf in Joshua Sobols „Ghetto“ und Stauffacher in Schillers „Wilhelm Tell“. Daneben war Peter Donath im Fernsehen zu sehen, u. a. in „Polizeiruf 110“ und „SOKO Wismar“. Er spielte außerdem in bekannten Kinofilmen mit, z. B. in „Abgehauen“ von Manfred Krug und Frank Beyer (D 1998, Regie: Frank Beyer), in „Die Stille nach dem Schuss“ (D 2000, Regie: Volker Schlöndorff) oder in „Der Bader Meinhof Komplex“ (D 2008, Regie: Uli Edel).

Seit der Spielzeit 2021/22 ist Peter Donath festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim.