Michaela Fent

Die gebürtige Österreicherin Michaela Fent absolvierte ihre Schauspiel- und Gesangsausbildung zuerst in Wien. Bei einem Workshop lernte sie Professor Jurij Vasiljev von der Staatlichen Theaterakademie Sankt Petersburg kennen. Von seiner Arbeitsweise begeistert, beschloss sie, nach ihrem erfolgreichen Abschluss in Wien ein Jahr in Sankt Petersburg an seiner Akademie zu studieren. In Russland belegte sie beim internationalen Gesangswettbewerb „Poyushaya Maska“ den zweiten Platz und erhielt viele wegweisende Impulse für ihre weitere Entwicklung als Schauspielerin. Nach einem anschließenden Gastengagement in Innsbruck führte sie ihr Weg als festes Ensemblemitglied an das Landestheater Schwaben, wo sie in vielen tragenden Rollen zu sehen war, unter anderem als Blanche Dubois in „Endstation Sehnsucht“, in der Titelpartie in „Elektra“, als Kriemhild in „Die Nibelungen“, Grusche in „Der kaukasische Kreidekreis“, Lady Milford in „Kabale und Liebe“, Barblin in „Andorra“, Olga in „Drei Schwestern“, Susn in Herbert Achternbuschs „Susn“, Sittah in „Nathan, der Weise“ und Suzanne/Zephyr/Loretta in Noah Haidles „Saturn kehrt zurück“. In der Spielzeit 2016/17 wechselte sie an das Theater der Altmark, wo sie unter anderem in folgenden Rollen zu sehen war: Christiane in Jochen Gehles „12 heißt: Ich liebe dich“, Josepha Vogelhuber in „Im weißen Rössl“, Nawal in Wajidi Mouawads „Verbrennungen“, Eliza Doolittle in „My Fair Lady“, Marthe Schwertlein in „Faust I“ und Sally Bowles in „Cabaret“. In der Spielzeit 2017/18 erhielt sie den Stendaler Theaterpreis als beste Schauspielerin.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Michaela Fent festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim. In der Spielzeit 2025/2026 steht sie unter anderem als Frau Marthe Rull in „Der zerbrochne Krug“ und als Christine in „Nora“ auf der Bühne.