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Stamatia Gerothanasi

Die griechische Sopranistin Stamatia Gerothanasi begann ihr Studium an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, erhielt ihr Diplom im Fach Musikwissenschaft und Klavier und promovierte im Fach Musikdramaturgie mit Auszeichnung. Ab dem Wintersemester 2008 studierte sie bei Kammersänger Prof. Jan-Hendrik Rootering an der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2012 gab sie noch während ihres Studiums ihr Debüt als Pamina in „Die Zauberflöte“ am Theater Hagen. Darauf folgte zur Spielzeit 2012/13 ein Festvertrag am Staatstheater Schwerin. Neben diversen Liederabenden und Konzerten debütierte sie dort als Susanna in „Le nozze di Figaro“ und Tatjana in „Eugen Onegin“. Für diese Partie erhielt sie den Conrad-Ekhof-Preis der Theaterfreunde Schwerin, einen Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler. Des Weiteren sang sie dort u. a. Mimì in „La Bohème“, Sister Rose in Heggies „Dead Man Walking“, Baronin Freimann in „Der Wildschütz“, Anne in „The Rake’s Progress“, Violetta Valéry in „La traviata“ und Pamina in „Die Zauberflöte“. Sie besuchte verschiedene Meisterkurse, u. a. bei Olaf Bär, Kurt Equiluz, Brigitte Fassbaender, Marjana Lipovšek und Edith Mathis. Stamatia Gerothanasi wurde mit dem Exzellenz-Stipendium der Folkwang Universität und dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet. Außerdem war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Köln. Seit 2016 arbeitet sie zudem mit KS Brigitte Eisenfeld.

Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim, wo sie u. a. die Rollen der Pamina und der Ersten Dame in „Die Zauberflöte“, Laura in „Der Bettelstudent“, Blanche in „Endstation Sehnsucht“, Fennimore in „Der Silbersee“, Freia und Wellgunde in „Das Rheingold“, Saffi in „Der Zigeunerbaron“, Leila in „Die Perlenfischer“ und Fata Morgana in „Die Liebe zu den drei Orangen“ sang. In der Spielzeit 2019/20 debütierte sie als Marie in „Die verkaufte Braut“, Gräfin Zedlau in „Wiener Blut“ und Ariadne in „Ariadne auf Naxos“.