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Rhys Jenkins (Gast)

Nach einem Fremdsprachenstudium in Edinburgh und Wien studierte der walisische Bariton Rhys Jenkins zunächst Gesang am Royal Northern College of Music and Drama. Im Anschluss besuchte er die Opernschule des Royal Scottish Conservatory in Glasgow. Ein Stipendium des BBC Wales und der Dennis O’Neill Stiftung ermöglichte Jenkins ein Studium an der renommierten Wales International Academy of Voice. Sein Deutschland-Debüt gab Rhys Jenkins als Jago in „Otello“ bei den Internationalen Musikfestspielen auf Gut Immling im Sommer 2014. Er war in der folgenden Saison als Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Dr. Miracle in „Hoffmanns Erzählungen“ zu hören. Seit der Saison 2015/16 gehört er zum Ensemble des Theaters Osnabrück und ist hier in Rollen wie Telramund, Lescaut, Tancred, Orest, Owen Wingrave sowie Scarpia und Don Pizarro in Beethovens „Fidelio“ zu erleben. Er ist dort ebenso in den Titelpartien von Busonis „Doktor Faust“, Magnards „Guercœur“, Verdis „Rigoletto“ und „Simone Boccanegra“ erfolgreich aufgetreten. Gastengagements führten Rhys Jenkins zuletzt u. a. an die Scottish Opera Edinburgh, an die Opera Barga (Lucca/Toscana) und zum wiederholten Male an die Welsh National Opera, wo er sein erfolgreiches Debüt als Heerrufer in „Lohengrin“ unter der musikalischen Leitung von Lothar Koenigs gab sowie den Duca di Nottingham in „Roberto Devereux“. Weitere Rollen umfassen u. a. Sid in „Albert Herring“, Dandini in „La Cenerentola“, Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“, Schaunard und Marcello in „La Bohème“, Germont in „La Traviata“, Leporello und Don Giovanni in „Don Giovanni“ sowie Escamillo in „Carmen“ oder Gianni Schicchi in der gleichnamigen Oper von Puccini.

In der Spielzeit 2021/2022 verkörpert Rhys Jenkins am Theater Pforzheim die Titelpartie in Verdis Oper „Falstaff“, die er bereits erfolgreich an den Theatern in Osnabrück und Freiburg sang.