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Martin Berner

(Gast)

Als vorbildlich in der Deklamation, kantabel und dynamisch fein schattiert, wird der Bariton Martin Berner von der Presse beschrieben. Sie lobt außerdem seine strahlenden Höhen und gesunden Tiefen. Der gebürtige Hamburger und Sängerknabe des Hamburger Knabenchores studierte zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt, später bei Prof. Rudolf Piernay in Mannheim. Nach seinem ersten Engagement am Theater Aachen wechselte er ans Staatstheater Nürnberg. Seine freiberufliche Tätigkeit führte Martin Berner in den letzten Jahren an zahlreiche Theater und Konzerthäuser, u. a. an den Opernhäusern von Hannover, Köln und Basel und das Münchner Gärtnerplatztheater. Im Opern- wie im Konzertbereich arbeitete er mit Dirigenten wie Marcus Bosch, Hans-Christoph Rademann, Marco Comin und Alessandro De Marchi zusammen und war u. a. zu Gast beim Flensburger Bachchor, dem Barockorchester Akamus, dem Windsbacher Knabenchor und den Bamberger Symphonikern. Auftritte führten den Künstler in den Münchner Gasteig, die Hamburger Laeiszhalle, das KKL in Luzern und die neue Pariser Philharmonie. Der Bariton ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, des Steans Institute for Young Artists (Ravinia Festival Chicago) und der Internationalen Bachakademie Stuttgart sowie Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und der Deutschen Schubert-Gesellschaft. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Martin Berner ständiger Gast am Theater Pforzheim und stand dort bisher als Germont „La Traviata“, Bösewichte in Hoffmans Erzählungen, Amonasro „Aida“, Alfio „Cavalleria Rusticana“ und Tonio „Der Bajazzo“ auf der Bühne. 

In der Spielzeit 2025/26 feiert er u.a. sein Debüt in der Rolle des Escamillo in Bizets „Carmen“.