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Franziska Rabl (Gast)

Franziska Rabl entdeckte schon früh ihre Liebe zur Musik. Mit ihren Instrumenten Geige, Bratsche und Horn spielte sie in Orchestern und Kammermusikensembles. Ein Engagement des Internationalen Opernstudios Zürich führte sie nach dem Gesangsstudium für ein Jahr an das Zürcher Opernhaus. Von dort aus wurde die Mezzosopranistin als Solistin ans Theater Dortmund engagiert, wo sie wichtige Partien ihres Fachs sang (Carmen, Dorabella, Hänsel, Muse/Nicklausse, Orlofsky, Charlotte). Sie war Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in ihrer Heimatstadt München und gastierte im In- und Ausland, etwa an der Opéra de Lyon und der Opéra de Montpellier, dem Landestheater Linz, den Nationaltheatern Mannheim und Weimar, dem Staatstheater Augsburg, den Opernhäusern in Leipzig und Erfurt und vielen weiteren deutschen Opernhäusern. Als Romeo („I Capuleti e i Montecchi“) und Carmen am Landestheater Niederbayern eroberte sie die Herzen der Kritiker und des Publikums gleichermaßen im Sturm. 2018 war sie als Indras Tochter („Ein Traumspiel“) am Theater Hof zu hören. Aribert Reimanns erste Oper wurde dort zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder auf die Bühne gebracht und vom Publikum und der Fachwelt gefeiert. Die Premiere wurde von Deutschlandfunk Kultur übertragen und wird in Kürze als CD veröffentlicht. Neben ihrem Opernengagement ist Franziska Rabl eine begeisterte Konzertsängerin. Hier pflegt sie ihre musikalischen Wurzeln mit Händels „Messias“, Bachs Weihnachtsoratorium und Passionen, Mozarts Requiem und den anderen großen Werken der sakralen Musik. Regelmäßige Liederabende von John Dowland bis Cole Porter runden das große Repertoire der Sängerin ab.

In der Spielzeit 2021/2022 ist Franziska Rabl am Theater Pforzheim als Mrs. Quickly in „Falstaff“ zu erleben.