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Elisandra Melián

Die gebürtige Spanierin Elisandra Melián studierte Gesang am Konservatorium von Las Palmas de Gran Canaria sowie an der Escuela Superior de Canto in Madrid und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Ihren Master in Opern- und Konzertgesang absolvierte sie bei Prof. Dorothea Wirtz an der Hochschule für Musik in Freiburg. Während des Studiums erhielt sie mehrere internationale Auszeichnungen. Sie sang auf verschiedenen Bühnen und Musikfestivals in ganz Europa und Südamerika, wie z. B. beim Festival d’Aix en Provence unter der Leitung von Jérémie Rhorer, bei den Osterfestspielen Baden-Baden, am Teatro Sociale in Como, Théâtre du Capitole in Toulouse, Stadttheater Freiburg, Teatro Real in Madrid und Teatro Nacional von Panama. Dabei erarbeitete sie sich bekannte Partien wie Musetta, Despina, Barbarina oder Frasquita („Carmen“), aber auch besondere Rollen wie Sandrina in Haydns „L’infedelta delusa“, Fanny in Rossinis „La cambiale di matrimonio“, die Titelpartie in Amadeo Vives Roigs „Doña Francisquita“ oder Aurore in Massenets „Le Portrait de Manon“. Ihr Debüt als Gilda in Verdis „Rigoletto“ gab sie 2017 beim Las Palmas Opera Festival, wo sie gemeinsam mit Leo Nucci auf der Bühne stand. Außerdem wirkte sie 2018 in Gran Canaria bei Mahlers 2. Sinfonie unter der Leitung von Karel Mark Chichon mit.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Elisandra Melián festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim, wo sie bisher u. a. als Musetta in „La Bohème“, Susanna und Barbarina in „Die Hochzeit des Figaro“, Cunegonde in „Candide“, Maria in „West Side Story“, Königin der Nacht und Papagena in „Die Zauberflöte“, Rosina in „Der Barbier von Sevilla“, Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“, Leïla in „Die Perlenfischer“, Woglinde in „Das Rheingold“, Adina und Giannetta in „Der Liebestrank“ sowie Bronislawa in „Der Bettelstudent“ zu hören war. Bei Konzerten der Badischen Philharmonie Pforzheim übernahm sie mehrfach Solopartien.