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Dorothee Böhnisch

Dorothee Böhnisch arbeitete vor ihrem Theaterengagement als Krankenschwester in Mannheim und ließ gleichzeitig ihre Stimme von Lionel Fawcett ausbilden. Sie besuchte Meisterkurse von Norma Sharp, Timothy Sharp und Janice Dixon. Derzeit wird sie stimmtechnisch von Uwe Götz betreut. Sie kann auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Höhepunkte stellen das Verdi-Requiem sowie Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“ dar, die sie 2019 beim Musikfest Speyer sang, begleitet von der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Ihr vielbeachtetes Operndebüt gab sie 2017 als Dame in Hindemiths „Cardillac“ am Theater Pforzheim, wo sie seit der Spielzeit 2017/18 festes Ensemblemitglied ist. Seitdem konnte sie ihr Repertoire stetig erweitern, zunächst etwa um Mezzosopranpartien wie die Zweite Dame in „Die Zauberflöte“, Berta in „ Der Barbier von Sevilla“, Fricka in „Das Rheingold“, Czipra in „Der Zigeunerbaron“, Ludmila in „Die verkaufte Braut“ oder Maddalena und Giovanna in „Rigoletto“. Eine Entwicklung hin zum dramatischen Sopran stellte die Partie der Fata Morgana in „Die Liebe zu den drei Orangen“ und als Ariadne in „Ariadne auf Naxos“ dar. Daneben sang sie Partien wie Leonore in „Fidelio“, Donna Elvira in „Don Giovanni“, Alice im Musical „Titanic“ oder zuletzt Atela in Hillers Musiktheaterwerk „Der Rattenfänger“.

In der Spielzeit 2023/24 ist Böhnisch u.a. in der Produktion „Bajazzo darf nicht platzen“ als Anna, in Verdis „La traviata“ als Annina, in „Hänsel und Gretel“ als Mutter Gertrud, Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“ und in „Die lustige Witwe“ und als Hanna Glawari zu erleben.