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Aleksandar Stefanoski

Der 1982 in Skopje geborene Bass Aleksandar Stefanoski gewann bereits als Jugendlicher Gesangswettbewerbe in Nordmazedonien und Bulgarien. Seinen Master in Operngesang absolvierte er mit Bestnote an der National Academy of Music „Prof. Pancho Vladigerov“ in Sofia. Er besuchte Meisterkurse bei Renata Scotto, Bonaldo Giaiotti, Vito Brunetti, Antonio Boyer sowie Mirella Parutto, erhielt Stipendien, um in Wien und Rom zu studieren, und gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerb u. a. in Spoleto (2007), bei der Grand Opera Paris (2007) und der Arena di Verona (2009). Auf allen großen italienischen Bühnen, in Paris, Liverpool, Kopenhagen, Washington D. C., Skopje und Tirana sang er seitdem vor allem die lyrischen Partien seines Fachs wie Philipp II. und den Großinquisitor in „Don Carlo“, Colline in „La Bohème“, Nourabad in „Les Pêcheurs de perles“, Zaccaria in „Nabucco“, Sparafucile, Monterone und Ceprano in „Rigoletto“, Arnoldo in „Adelia“, Don Basilio in „Il barbiere di Seviglia“, Oroveso in „Norma“, Ferrando in „Il trovatore“, Sarastro in „Die Zauberflöte“, den Pharao und Ramfis in „Aida“, Doktor Grenvil in „La traviata“, Angelotti in „Tosca“, Raimondo in „Lucia di Lammermoor“, den Lehrer in von Einems „Der Besuch der alten Dame“ und die Titelrolle in „Don Pasquale“. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti, Wassili Petrenko, Esa-Pekka Salonen, Yves Abel, Evelino Pidò, Gustav Kuhn oder Will Humburg sowie mit Sängerinnen und Sängern wie Daniela Dessì, Inva Mula, Lawrence Brownlee oder Fabio Armiliato. 2010 debütierte er als Pope in Janáčeks „Aus einem Totenhaus“ als erster mazedonischer Sänger überhaupt am Teatro alla Scala in Mailand.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Aleksandar Stefanoski festes Ensemblemitglied am Theater Pforzheim, wo er u. a. in einigen der oben genannten Partien zu sehen war und auch Erfahrungen im Operetten- und Musicalbereich sammelte. Als Gast stand er seitdem als Macbeth und Don Giovanni in Spanien und Japan auf der Bühne.