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Florian Erdl

Florian Erdl betrieb neben dem Studium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie. Seit 2017 war er mehrmals musikalischer Assistent von GMD Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt. Nach der Arbeit an Richard Strauss’ „Capriccio“ folgten an der Oper Frankfurt Dirigate von Mozarts „Die Zauberflöte“ (2018) und Schrekers „Der Ferne Klang“ (2019). In seinen eigenen Einstudierungen nahm neben Mozart und Werken des 20. Jahrhunderts zuletzt besonders Verdi einen großen Platz ein. Von zahlreichen Opernübernahmen seien neben „Le nozze di Figaro“, „Eugen Onegin“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ besonders „Madama Butterfly“, „Falstaff“, „Die Liebe zu den drei Orangen“, Previns „A Streetcar Named Desire“ und Bergs „Lulu“ erwähnt. Symphoniekonzerte führten ihn bereits ans Staatstheater Schwerin sowie zum Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Rostock, an der er seit dem Sommersemester 2020 zudem die Vertretungsprofessur für Dirigieren innehat. Schwerpunkte seiner Symphoniekonzerte sind das spätromantische und expressionistische Repertoire bis Hans Werner Henze, wobei er sich, wann immer möglich, für Neue Musik engagiert.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Florian Erdl 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war in der Spielzeit 2019/20 kommissarischer GMD. In dieser Funktion dirigierte er die Premieren von „Rigoletto“, „Die Verkaufte Braut“ und „Ariadne auf Naxos“ sowie die drei ersten Symphoniekonzerte mit Werken von Wagner, Tschaikowsky, Dvořák und Bruckner. In der der Spielzeit 2020/21 wird er bei Brittens „Ein Sommernachtstraum“ und der Operette „Märchen im Grand-Hotel“ von Paul Abraham am Dirigierpult stehen.